Haarausfall
Tausende von Menschen- egal, ob Mann oder Frau- leiden im zunehmenden Alter vermehrt an Haarausfall. Viele sind entsetzt, wenn sie am Morgen täglich enorm viele Haare in der Bürste finden oder sich nach dem Duschen das Sieb mit riesigen Haarbüscheln voll gesogen hat. Besonders häufig leiden Menschen an den sogenannten Geheimratsecken, aber auch der Hinterkopf ist, gerade bei Männern, häufig betroffen. Gründe für solch enormen Haarausfall sind sehr verschieden und es kann von Mensch zu Mensch individuell verschiedene Ursachen haben. In vielen Fällen sind falsche Ernährung oder Stress der Grund für den schnellen Verlust großer Haarpartien, aber auch genetische Ursachen können Auslöser dafür sein, ebenso wie die Nutzung falscher Haarpflegemittel oder die Einnahme von Hormonpräparaten. Heutzutage gibt es die Möglichkeit der Haartransplantation, um das Problem von Haarausfall für die Zukunft zu mildern. Viele spezielle Haarzentren und Ärzte sind heute in der Lage mit der Umverpflanzung von Eigenhaar den betroffenen Menschen wieder eine bessere Lebensqualität zurückzugeben und mit nur wenigen Schnitten die kahlen Stellen am Kopf dauerhaft mit den eigenen Haarwurzeln zu versehen, so dass das Haar wieder optimal wachsen kann. Bei einer Eigenhaartransplantation, die in 98 Prozent in örtlicher Betäubung durchgeführt wird, werden die erhaltenen Haarwurzeln auf dem Kopf einfach umverteilt, das heißt, sie werden gleichmäßig auf die kahlen Stellen verteilt und beginnen dort nach ungefähr drei bis fünf Monaten zu wachsen und zu gedeihen. Es gibt verschiedene Methoden der Haarverpflanzung, wobei die Methode der Streifenentnahme die wohl häufigste ist und effektivste ist. Der Arzt benötigt hierbei circa 4 Stunden und versetzt gesunde Streifen der Kopfhaut auf die Problemstellen. Es entsteht nur eine kleine Narbe, die dann später unter den wachsenden Haaren komplett verschwindet. Neben der Transplantation von Eigenhaar gibt es aber auch Menschen, die sich künstliches Haar auf die Kopfhaut pflanzen lassen. Vorteil hier ist, dass das Kunsthaar oftmals bereits eine gewisse Länge hat und nicht erst Monate braucht, um zu wachsen. Ärzte jedoch bevorzugen eine Haartransplantation mit Eigenhaar, da das Risiko einer eventuellen Infektion, beziehungsweise Abstoßung von künstlichem Haar höher ist. Oftmals ist eine Haartransplantation die letzte Lösung für Menschen mit besonders schlimmem Haarausfall. Haarwuchsshampoos oder viel versprechende haarwuchsfördernde Mittel aus der Apotheke zeigen nur selten die gewünschte Wirkung und sind daher oftmals reine Geldverschwendung. Jeder sollte sich individuell bei Fachärzten und Spezialisten über das Thema Haartransplantation informieren. Mediziner können in vielen Fällen eine schnelle Lösung finden, die nicht unbedingt unheimlich teuer sein muss. Die Erfolgschancen einer Haartransplantation liegt bei über 95 Prozent. Menschen können nach einigen Monaten wieder ein sorgenfreies Leben führen und stolz auf ihre prachtvollen Haare sein.
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